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Bericht zur GamesCom 2012

M4dguy 22. August 2012 Benutzer Blog:M4dguy

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Wie jedes Jahr präsentierten die großen Publisher neue und kommende Games auf Europas größter Spielemesse. Obwohl einige wichtige Publisher wie SEGA, EA, Microsoft und Nintendo nicht vertreten waren gab es aber dennoch einige Games zum Anzocken. Obwohl wie jedes Jahr lange Warteschlangen das Anstehen zur Geduldsprobe werden ließen, war es am Ende umso befriedigender, selber Hand an die kommenden Games anlegen zu dürfen. Und irgendwie ist es auch genau das, was die Gamescom ausmacht ;)

Dishonored

Neben bereits etablierten Marken wurde mit Dishonored ein neues Game präsentiert, das frischen Wind mit sich bringt. Der Ego-Shooter ist in einer Steampunk-Welt angesiedelt, in der auch Magie existiert. Diese unterscheidet Dishonored von seinen Genre-Brüdern, denn neben Armbrust und Schusswaffen kann der Spieler hier auf Zaubersprüche zurückgreifen. Sprüchen, die Gegner wegschleudern, die Zeit stoppen oder Ratten beschwören sind hier nur Beispiele. So werden viele Möglichkeiten geboten einen simplen Kampf gegen einen Trupp Gegner zu überstehen. Zeit anhalten und unaufmerksame Gegner meucheln? Kein Problem! Angriffslustige Ratten beschwören um die Gruppe abzulenken und jeden Gegner einzeln herauspicken? Läuft! In einer brenzlichen Situationen durch Teleportieren eine bessere Stellung beziehen oder Reißaus nehmen? Ebenfalls machbar! Das Magiesystem steuert sich simpel und flüssig: Zaubersprüche lassen sich ebenso wie das Inventar über ein Ringmenü ausrüsten und Mana wird (sobald es ausgeht) automatisch über Tränke wieder aufgefüllt. Lästiges Menü-Gefummel wird so in kritischen Sitationen vermieden und man sich voll auf das Geschehen konzentrieren kann. Neben Magie hat Dishonored noch mehr zu bieten. Teil vom Gameplay ist ein Nahkampfsystem, das bisweilen an Elder Scrolls erinnert. Einfache Schwertangriffe werden wie in Elder Scrolls ausgeführt, aber ihr könnt Gegner hier auch aus dem Gleichgewicht bringen. Dies erreicht ihr entweder durch Magie, schwere Angriffe oder durch geschicktes Blocken erreicht. Der taumelnde Gegner ist anschließend ungeschützt und kann durch einen Instant-Kill aus dem Vekehr gezogen werden. Einzelne Gegner sind somit kein Problem, Kämpfe gegen größere Gegnerhorden sollte man aus Liebe zur eigenen Gesundheit trotzdem vermeiden. Passenderweise lassen sich viele Kämpfe durch Schleichen vermeiden. Auf Knopfdruck begebt ihr euch in den Schleichmodus und könnt euch so in den Schatten vor Gegner verbergen. Um unentdeckt zu bleiben könnt ihr euch auch um Ecken lehnen und durch Türschlässern linsen. Unbedachte Gegner lassen sich im Schleichmodus zudem ohne viel Aufsehen hinterrücks meucheln. Vom Gameplay her erinnert dies stark an Riddick: Escape from Butcher Bay und ebenso wie in genannten Game müssen tote Gegner versteckt werden, da man euch andernfalls auf die Schliche kommt. Wer lieber pazifistisch vrogehen will, kann dies jedoch auch tun. Durch Teleportieren "springt" man einfach an einen Ort in Sichtweite. Gegnergefüllte Knotenpunkte werden so flott überwunden und dunkle Ecken ohne Risiken erreicht. Noch diskreter dringt ihr in gegnerische Gebiete ein, wenn ihr von Gegnern Besitz ergreift. In der Demo war es möglich von Ratten Besitz zu ergreifen, um unentdeckt umherzustreifen. Aufgrund der Körpergröße schlüft ihr so auch durch schmale Öffnungen. Aufpassen solltet ihr jedoch trotzdem: Beim Umlaufen einer Frau, guckte diese die besessene Ratte argwöhnisch an und zerstampfte sie. Weil die Hauptfigur mit der aktuell "besessenen" Figur stirbt, kam es so unverhofft zum "Game Over".

Wie bschrieben lässt Dishonored beim Gameplay keine Wünsche offen und erlaubt jedem Spieler, auf seine bevorzugte Art vorzugehen. Beinahe fühlt man sich bei der Fülle an spielerischen Freiheiten an Dark Messiah erinnert, allerdings ist das Gameplay hier flexibler und flüssiger. Die Spielumgebung wirkt ebenfalls offen, allerdings muss sich erst in der finalen Version zeigen, ob sich diese Offenheit tatsächlich durch das gesamte Spiel zieht.

Fazit: Obwohl Dishonored neben etablierten Titeln wie Assassin's Creed leicht übersehen wird, sollte man es auf jeden Fall verfolgen. Das Setting ist frisch, das Gameplay unglaublich vielseitig und es wird sehr viel Freiheit beim Erreichen der Missionsziele geboten.

Doom3: BFG Edition

Eigentlich ist der dritte Ableger von id-Softwares Horror-Shooter-Serie ein alter Hut. Allerdings wird der dritte Teil bald zusammen mit den ehemals in Deutschland indizierten Vorgängern und neuen Levels wiederveröffentlicht. Auf der Messe war deshalb an Bethesdas Stand eine aufgebohrte Version von Doom3 spielbar. Verändert wurde im Spiel selbst wenig: Da es nicht nur für PC sondern auch Xbox360 und PlayStation3 erscheinen wird, wurde es an Konsolen angepasst sein Gameplay entschlackt. Der Action-Horror-Trip steuert sich mit Controller angenehm, vom angekündigten Checkpoint-System fehlte jedoch noch jede Spur (lag daran dass es eine Demo war?). Eine weitere Neuerung ist, dass die Taschenlampe nun jederzeit zusammen mit einer Waffe aktiviert werden kann. Situationen in denen man in der Urversion noch zwischen Taschenlampe und Waffe wechseln musste, sind somit Vergangenhheit. Grafisch wirkt Doom3 trotz schickerer Effekte aufgrund seines Alters mittlerweile etwas altbacken, aber dafür kann die neue 3D-Unterstützung überzeugen. Der 3D-Effekt gibt dem Spiel Tiefe, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken, sodass der Spieler nicht zuletzt auch wegen des guten Sounds direkt in die Aktion hineinversetzt wird.

Fazit: Wer auf unkomplizierte Action steht, wird an Doom3: BFG Edition seinen Spaß haben. Tiefgang und waschechten Horror darf man nicht erwarten, dafür wird jedoch viel Stoff für lange Nächte geboten.

Pandora

Abseits von den großen Herstellern stellten kleine Entwickler auf der Messe einen regelrechten Underdog vor. Mit Pandora wurde von unabhängigen Entwicklern eine neue portable Konsole gebaut, die ähnlich wie OUYA den Markt revolutionieren soll. Das Gerät selbst erinnert in Größe und Aufmachung an eine aufgebohrte Version des NintendoDS: Es besitzt einen Touchscreen und eine eingebaute Tastatur sowie zwei Slots für SD-Karten und einen USB-Anschluss. Das Betriebssystem (ein Linux-Derivat das von einer kleinen Community entwickelt wird) erinnert von der Nutzeroberfläche her stark an Windows und soll auch ohne Unix-Kenntnisse einfach zu bedienen sein. Zur lauffähigen Software gehören auch diverse Emulatoren, weshalb es vorallem für Anhänger älterer Games interessant ist. Welche der alten Spiele lauffähig sind, wird jedoch vorallem vom Emulator selbst abhängig sein; PSone Games waren ruckelfrei spielbar, leistungsstärkere Konsolen können jedoch nicht emuliert werden. Da jedoch auch das Android-Betriebssystem bootbar war, ließen sich zusätzlich auch Android-Games starten. Zu diesen gehören auch Games, die grafisch zeigen, zu was Pandora tatsächlich fähig ist. Grand Theft Auto 3, und Quake3 gehören zu jenen Games, die laut Entwicklern ebenfalls lauffähig sind.

Als zusätzlicher Clou lässt sich das Gerät jedoch auch wie ein gewöhnlicher PC verwenden. Office, Firefox und Co laufen problemlos, wie bei einer Vorführung demonstriert wurde. Bei der Software ist der Nutzer nicht nur auf Linux-Programme eingeschränkt, da sich jedes andere Betriebssystem ebenfalls installieren und booten lässt.

Offenheit stellt allgemein das Paradigma der Konsole dar. Kein Kopierschutz soll die Nutzer eingschränken und der Quellcode des Betriebssystems ist oofen einsehbar. Unabhängige Entwickler oder Hobbyentwickler sollen so eine Plattform für ihre Games und Anwendungen erhalten. Pandora werde laut Entwicklern schließlich von einer Community getragen und sei eine Konsole von Gamern für Gamer. Und genau das merkt man dem ambitionierten Projekt auch an. Allerdings wird es das Gerät gegen etablierte Konsolen schwer haben und der bisherige Preis von 400€ ist äußerst happig.

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