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Overblood

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Overblood
Bilder   Videos   Cheats   Lösungsweg
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Entwickler Riverhillsoft
Publisher Electronic Arts
Veröffentlichung Mai 1997
Plattformen PlayStation
Genre Survival-Horror / Action-Adventure
Spielmodi Singleplayer
Sprache Deutsch
Altersfreigabe PEGI 12.png USK12+.png
Weitere Infos
Vorgänger Keinen
Nachfolger Overblood 2


Einleitung:

Bei Overblood handelt es sich um ein Survival-Horror Abenteuer. Allerdings wird man in der deutschen Fassung auf Blut und Gore verzichten müssen, da man das Game auch für 12 Jährige zugänglich machen wollte. Der Titel setzt auf ein reines Sci-fi Szenario, und gehörte damals zu den ersten Survival-Horror Games die es für die PSone gab.


Story:

Man übernimmt die Rolle von Raz Karcy, dieser erwacht in einer Cryogen-Kammer (Kälteschlaf) im untersten Stockwerk eines Laborkomplexes. Leider hat Raz seine Erinnerungen verloren und droht den Kältetod zu sterben, wenn ihm nichts einfällt aus dieser misslichen Lage zu entkommen.

Dies ist die Einleitung in die Story, ohne allzuviel zu Spoilern, möchte ich hier nur noch sagen das Raz nicht auf sich alleine gestellt ist, ein intelligenter kleiner Roboter und eine Frau, die sich in einer ähnlich unangenehmen Situation wie Raz befindet, werden sich ihm in Verlauf der Flucht aus dem Labor anschließen.

Das Grundthema des Spiels handelt von Klonforschung, genauer gesagt die Möglichkeiten und Gefahren die sich daraus ergeben.


Gameplay:

Man muss Raz nun also dabei helfen sich selbst und seine beiden Begleiter am leben zu erhalten und aus dem Laborkomplex zu fliehen. Um das zu erreichen muss man aber weniger Kämpfe bestreiten, als vielmehr Objekträtsel vom Schlage wo finde ich Schlüsselkarte A für Tür B lösen, viele dieser Rätsel können auch nur in Zusammenarbeit mit Raz' derzeitigen Gefährten gelöst werden. Auch Schalterrätsel und Reaktions-Action-Sequenzen müssen überstanden werden. Bei letzteren muss man innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums die richtige Entscheidung treffen bzw. Aktion ausführen um am Leben zu bleiben, so wird man z.B. von einer heranrauschenden Flutwelle bedroht, vor der man sich irgendwie retten muss. Ab und zu wird man dann auch mal in einen Kampf verwickelt, in diesen kann man sich entweder mit seinen Fäusten oder mit einer Pistole zur Wehr setzen. Leider gibt es gerade mal 2 Gegnertypen im Spiel, da man die Anzahl der Kämpfe im Spiel jedoch an zwei Händen abzählen kann, ist das nicht so tragisch. Ärgerlicher ist da schon die hakelige Steuerung der Charaktere. Man verhakt immer wieder mal mit den Umgebungsobjekten der Spielwelt und die Itemleiste ist etwas umständlich eingerichtet, was vor allem in den Kämpfen auffällt. Die Steuerung ist neben der sehr kurzen Spielzeit von ca. 6-8 Stunden wohl der größte Kritikpunkt am Spiel. Weiterhin erwähnenswert, ist wohl noch die Möglichkeit das Spiel aus drei verschiedenen Kameraperspektiven zu spielen. Da wären eine Ego-Perspektive, eine Tomb-Raider artige Verfolge-Kamera und eine feste Kameraperspektive. Bei mir hat sich in der Praxis die Verfolge-Kamera als am praktikabelsten erwiesen.


Grafik, Sound und Präsentation:

Bedenkt man das Alter des Spiels (ungefähr Resident Evil 1 Zeitalter), kann man graphisch natürlich nicht mehr allzuviel erwarten, und soweit ich weiß gab es damals auch schon hübschere Spiele. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die 3D Polygon Grafik von Overblood schlecht ist, die kühle Labor-Atmosphäre wird jedenfalls sehr gut vermittelt. Die Zwischensequenzen sind im vergleichbaren Grafikstil gehalten wie die In-Game Grafik, sehen aber etwas besser aus. Da sich das gesamte Spiel in einem geheimen Forschungsinstitut abspielt, sollte man natürlich auch keine allzugroße Abwechslung in Sachen Szenarien und Locations erwarten. Die dominierende Farbe im Spiel ist grau. An der Präsentation hingegen kann man nicht viel aussetzen, viele Zwischensequenzen, die die Story spannend weitererzählen, eine sehr gute Atmosphäre, die auch von der erstklassigen deutschen Synchronisation getragen wird und der Soundtrack, der zwar nur wenige Tracks bietet, diese dafür aber umso länger im Gedächtnis bleiben werden. Die kahlen Laborkorridore verbreiten darüberhinaus ein leicht klaustrophobisches Gefühl, das auch immer mit der Angst getragen wird, wann einem denn der nächste Gegner in den Weg springt.


Fazit:

Pro:

- Einfach gehaltene, aber sehr spannende Sci-fi Horror Story
- Erstklassige Sprachausgabe und deutsche Synchronisation
- Toller Soundtrack
- Gelungene Atmosphäre

Kontra:

- Hakelige Steuerung
- Auf Dauer eintönige Location
- Viel zu kurze Spieldauer

Ein recht ordentliches Spiel, dass aufgrund einiger ärgerlicher Schwächen allerdings nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist. Für Sci-fi Fans und Sammler.


Endwertung:

Die Endwertung basiert auf dem guten alten Schulnoten.

Grafik: 3
Sound: 1+
Steuerung: 4-5
Umfang: 5+
Story: 2
Gesamtwertung Subjektiv: 3
Gesamtwertung Objektiv: 3


Review by Klevor/Sly Boots

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