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Pokémon Goldene und Silberne Edition

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Portal: RPG Pokémon-Wiki


Pokémon Goldene und Silberne Edition
Bilder   Videos   Cheats   Lösungsweg
Pokemon silber cover.jpg
Entwickler Nintendo
Publisher Nintendo
Veröffentlichung Europa 01.04.2001
USA 15.10.2000
Japan 21.11.1999
Plattformen Gameboy, Gameboy Color
Genre RPG
Spielmodi Einzel- und Mehrspieler
Sprache Deutsch
Altersfreigabe PEGI 3.png USK0+.png
Weitere Infos
Vorgänger Pokémon Rote und Blaue Edition
Nachfolger Pokémon Rubin- und Saphir-Edition

Pokémon Gold und Pokémon Silber, in Japan bekannt als Pocket Monsters Gold und Pocket Monsters Silber (ポケットモンスター 金・銀 Poketto Monsutā Kin, Gin; lit. „Pocket Monsters Gold, Silver“), sind der Beginn der zweiten Pokémon-Generation und die Nachfolger der Roten und Blauen Edition. Sie wurden von Game Freak entwickelt und von Nintendo für den Game Boy veröffentlicht. Das Spiel erschien 1999 zuerst in Japan, bevor es 2000 auch in Nordamerika und 2001 in Europa erschien. Pokémon Crystal ist eine Spezial-Edition, die für den Game Boy Color etwa ein Jahr nach dem erscheinen von Gold und Silber in jeder Region erschien. Diese drei Spiele (Pokémon Gold, Silber und Crystal) bilden die zweite Generation von Pokémon-Spielen.

Die Spiele sind in der fiktiven Welt Johto angesiedelt, welche die Heimat 100 neuer Pokémon (gegenüber Rot und Blau) ist. Die Handlung folgt dem des Protagonisten (Gold) in seinem Ziel, der beste Pokémon-Trainer zu werden. Beide Spiele sind unabhängig voneinander, folgen aber größtenteils dem selben Plot, aber es ist notwendig, Pokémon zwischen den Spielen zu tauschen, um alle 251 zu erhalten. Die Johto-Saga der Pokémon-Animeserie basiert auf der Handlung der Spiele.

Pokémon Gold und Silber knüpfen an den enormen Erfolg ihrer Vorgänger an. Die Spiele erreichten ungefähr die gleichen Verkaufszahlen wie Pokémon Rot und Blau.

Welt und HandlungBearbeiten

Pokémon Gold und Silber spielen in Johto[1], einer fiktiven Region, die nach dem Vorbild der japanischen Regionen Kansai und Tokai gestaltet wurde. Die Städte sind durch mehrere Routen miteinander verbunden. Einige Orte sind nur dann erreichbar, wenn ein Pokémon des Spielers eine bestimmte Fähigkeit erlernt oder ein bestimmtes Item erhält, z.B. VM Surfer, wodurch der Charakter über Flüsse und Seen schwimmen kann.[2]

Der Protagonist von Pokémon Gold und Silber, mit dem Namen Gold, ist ein Junge aus Neuborkia. Zu Beginn des Spiels wählt der Spieler eines der Pokémon Endivie, Feurigel, Karnimani als Starter-Pokémon. Danach stiehlt der Junge Silber ein Pokémon von Prof. Lind und ist ab da an der Rivale.

Das grundlegende Ziel der Spiele ist es, der beste Trainer von Johto and Kanto zu werden; das erledigt ist, wenn man den Pokédex vervollständigt hat, alle acht Arenaleiter besiegt hat, die Top-Vier und den Champion besiegt hat, die acht Arenaleiter in Kanto besiegt und zu letzt den Trainer Rot innerhalb des Silberbergs[3] Außerdem bekämpft der Spieler im laufe des Spiels das Team Rocket, eine Verbrecherorganisation, die Pokémon für bösartige Zwecke missbraucht.

GameplayBearbeiten

Wie Pokémon Rot, Blau, Gelb und viele andere Rollenspiele, spielt man Pokémon Gold und Silber in der Vogelperspektive und steuert mit den Steuerkreuzen des Game Boys den Helden auf diese Weise durch die fiktive Welt und spricht mit Personen oder interagiert mit sonstigen dingen. Der Spieler/Die Spielerin erkundet verschieden Terrains wie Wälder, Höhlen und Seen; in denen verschiedene Pokémon leben. Wenn der Trainer zufällig auf eine solche Kreatur trifft, „verwandelt“ sich der Bildschirm in eine „Kampfarena“, in der die Pokémon kämpfen.[4] Aber auch sonstige physischen Aspekte verbessern sich dadurch, so steigt z.B. die Verteidigungskraft.

Es gibt zwei Hauptziele der Spiele: Der Handlung zu folgen und die Top Vier sowie Rot besiegen,[5] und den Pokédex zu komplettieren durch das Fangen und Entwickeln oder Tauschen der 251 Kreaturen. Durch Kämpfe mit Pokémon und anderen Pokémon-Trainern erhalten die Pokémon Erfahrungspunkte, wodurch sie Level aufsteigen können und neue Attacken und Techniken lernen können.[6]

VerbindungBearbeiten

Die Verbindungsmöglichkeiten in Pokémon Gold und Silber ist ähnlich der wie in Rot und Blau. Die Spiele ermöglichen es via Game Boy-Link-Kabel mit einem anderen Spieler zu kämpfen. Außerdem kann man auch mit älteren Pokémon-Spielen wie Rot, Blau und Gelb Pokémon tauschen.

PokémonBearbeiten

Mit Gold, Silber und Crystal werden 100 neue Pokémon eingeführt, womit die Anzahl auf 251 Pokémon steigt. Aber in jeder Version gibt es Pokémon, die es in der jeweils anderen nicht gibt. Diese muss man dann mit den anderen Versionen tauschen, auch mit Pokémon Rot und Blau. Das einzige Pokémon, was man nicht fangen kann, ist Celebi, das man nur bei einem Pokémon-Event von Nintendo erhalten kann.

EntwicklungBearbeiten

1997 veröffentlichte Nintendo erste Details und Bilder zu Pokémon Gold und Silber. Es wurde zuvor Pocket Monsters 2 Gold und Silver genannt und für den Game Box sowie dem Super Game Boy entwickelt.[7] Später gab Nintendo bekannt, dass die Spiele im Juni 1999 für den bis dato nicht erschienen Game Boy Color.

Wie in Pokémon Rot, Blau und Gelb, designte Ken Sugimori die 100 neuen Pokémon.[8] Junichi Masuda und Go Ichinose komponierten den Soundtrack des Spiels.[9]

RezeptionBearbeiten

Pokémon Gold und Silber setzten den enormen Erfolg der Vorgänger fort und das Pokémon-Franchise entwickelte sich in ein Multi-Milliarde-Euro-Projekt.[10] Von beiden Spielen zusammen wurden in den USA in der ersten Woche 1,4 Millionen Einheiten abgesetzt.[11] Pokémon Gold und Silber wurden in Japan insgesamt 6,91 Millionen mal verkauft.[12] Während in den Vereinigten Staaten 7,6 Millionen Einheiten der Spiele abgesetzt wurden.[13]

Pokémon CrystalBearbeiten

Pokémon Crystal ist eine Art Spezial-Edition der Versionen Gold und Silber und wurde am 14. Dezember in Japan als Pocket Monsters Crystal (ポケットモンスター クリスタル, Poketto Monsutā Kurisutaru) veröffentlicht. In Nordamerika und Europa erschien das Spiel 2001. Pokémon Crystal ist das einzige Pokémon-Spiel was exklusiv für den Game Boy Color erschien.

Die Handlung und Spielmechanik von Pokémon Crystal sind nahezu identisch mit der von Gold und Silber, hat aber auch einige neue Features zu bieten. Es ist das erste Pokémon-Spiel, in dem der Spieler zwischen einer männlichen und einer weiblichen Hauptfigur wählen kann. Außerdem wurden einige Handlungen eingefügt, in der das legendäre Pokémon Suicune eine Rolle spielt[14] und eine, in der die Icognito involviert sind. Die größte Erweiterung ist allerdings der „Battle Tower“, ein neues Gebäude, das dem Spieler ermöglicht, an Pokémon Stadium-ähnlichen Kämpfen teilzunehmen.

Pokémon Crystal war nicht ganz so erfolgreich wie die Vorgänger, aber dennoch wurden 2,10 Millionen Kopien in Japan verkauft[12] und 1,65 Millionen in den USA.[13]

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide walkthrough. IGN. Abgerufen am 28. Juni 2008.
  2. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide (Seite 6). IGN. Abgerufen am 6. Juli 2008.
  3. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide (page 14). IGN. Abgerufen am 28. Juni 2008.
  4. Harris, Craig (16. Oktober 2000). Pokemon Gold Version Review. IGN. Abgerufen am 28. Juni 2008.
  5. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide (page 10). IGN. Abgerufen am 28. Juni 2008.
  6. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide basics. IGN. Abgerufen am 28. Juni 2008.
  7. Beta Maps, PKMN.co.uk. PKMN.NET. Abgerufen am 6. Juli 2008.
  8. Ken Sugimori (artist). Biography Research Guide. Abgerufen am 1. Juli 2008.
  9. Pokemon Gold Info. GameFAQs. Abgerufen am 1. Juli 2008.
  10. Pokémon Franchise Approaches 150 Million Games Sold. PR Newswire. Abgerufen am 5. Juli 2008.
  11. Latest Pokemon Games Surpass One Million Sales in First Week; Pokemon Gold And Silver Sales For Game Boy Color Break U.S. Video Game Sales Record. bNET (23. Oktober 2000). Abgerufen am 5. Juli 2008.
  12. 12,0 12,1 Japan Platinum Chart Games. The Magic Box. Abgerufen am 5. Juli 2008.
  13. 13,0 13,1 US Platinum Chart Games. The Magic Box. Abgerufen am 5. Juli 2008.
  14. Povo, Frank (30. Juli 2001). Pokemon Crystal for Game Boy Color Review. GameSpot. Abgerufen am 5. Juli 2008.


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